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Das Flugzeug landet, Visum kaufen, ab durch die Kontrolle und raus aus
dem Flughafen ...
...weg von den Hotelempfehlern ...
... und rein in die Limousine.
Für einen Festpreis geht es nun im Tiefflug in Richtung Innenstadt. Tempo 120
bedeutet hier nichts, schließlich hat man ja eine Hupe.
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Unser Hotel liegt mitten in der Innenstadt, am Ramsessquare gegenüber
des Hauptbahnhofes in unmittelbarer Nähe einer Metrostation
Mitten auf dem Platz steht eine der beiden "kleinen" Ramsesstatuen
die in Memphis gefunden wurden.
Von außen sieht das Hotel etwas vergammelt aus, von innen ist es nicht
viel besser,
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Fahrstühle, die zwischen den Stockwerken halten,
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Etagenkellner die in einer Ecke des Flurs schlafen,
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. . .und während unserer Abwesenheit unsere Duschen benutzen
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Vor dem Hotel, sieht es vielleicht etwas vergammelt aus, |
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. . . hinten ist es der absolute Gau.
Auf den ersten Blick sehen die Häuser unbewohnbar und zerstört aus,
aber das ist nur auf den ersten Blick so.
Wie so oft kommt es auch hier nur auf den Blickwinkel an. Bei dem Bau eines
Hauses wird das Baumaterial, nicht wie bei uns vor dem Haus gelagert, sondern
immer auf der obersten Etage, so läßt es sich nicht so leicht klauen.
Irgendwann ist das Haus fertig und das nicht verbrauchte Material liegt für
immer und ewig auf dem Dach, --- oder bis weitergebaut wird. |
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Hier haben wir nun für die weiter Eroberung Kairos unser Basislager
errichtet.
Wir haben uns einiges vorgenommen:
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Ägyptisches Museum,
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Koptisches Museum,
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Memphis,
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Sakkara,
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Gizeh,
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Bazar,
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Moscheen,
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usw
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Nach dem Frühstück ziehen wir los, um in das ägyptische Museum
zu gehen. Außer das es zu den obligatorischen Besuchen in Kairo gehört,
zog uns natürlich vor allem Tut-Anch-Amun an.
Nun ja, wer dieses Museum noch nie gesehen hat, weiß nicht wie schön
deutsche Museen sind.
(Es gibt auch noch zahlreiche andere Sachen die man nach solch einer Reise
mit anderen Augen sieht.) |
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Es ist einfach unglaublich. Dieses Museum ist dermaßen vollgestopft
mit Antiquitäten, daß es Schwirigkeiten macht die wirklich schönen
Dinge zu sehen.
Nicht nur neue Medien und Techniken, wie z.B. das Internet, können die
Sinne der Menschen überfordern. Dieses Museum ist das beste Beispiel hierfür.
Empfehlenswert sind hier die Grabbeigaben für Tut-Anch-Amun und ansonsten
sollte man sich treiben lassen. |
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Auf keinen Fall, sollte man den Ehrgeiz haben, das komplette Museum zu besichtigen.
Verläßt man das Museum, stellt man fest, daß fast ein ganzer
Tag vorbei ist. Einfach nur noch am Nilufer ein Teehaus suchen, etwas essen
und dann ab in die Kiste.
Typisch ägyptisch essen ist immer wieder ein Erlebnis. Die allesentscheidende
Frage ist ja, was ist ägyptisches Essen. Schon beim Frühstück
fängt es an. Selbst ein europäisches Frühstück kann sehr
ägyptisch sein. Doch wir wollen selbstverständlich einheimisches
Frühstück.
Foul am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen,
Wie wahr. Mit Foul (braune Bohnen mit Öl) am Morgen hat man mittags
kein Kummer bzw. Sorgen das man was zu essen finden muß. Man oder frau
ist einfach Babsatt.
Danach gibt es dann kleine dünne Fladenbrot mit Käse oder Marmelade
(Dattel, Feige, Pflaume,...??? Ich weiß es bis heute nicht.)
Nach dem Frühstück gehen wir in die Stadt um ein Kaufhaus anzuschauen
und von seinem Cafe aus einen Blick über die Stadt zu haben.
Das Kaufhaus war sehr interesant, weil einfach anders. Das Cafe ? Nun ja,
wir haben es nicht gefunden.
Nach dem verlassen des Kaufhauses suchen wir etwas zu essen und wurden auch
gleich fündig.
Ein kleines Restaurant, innen nur Einheimische, genau das haben wir gesucht.
In einer großen Schüssel ein Mischmasch aus Linsen, Reis, Nudel
und Kicherbsen, darüber Zwiebeln und eine Tomatensoße - Kuscherie.
Nach einem visuellen Test bestellen wir vier Portionen und setzen uns an einen
Metaltisch. Auf dem Tisch zwei, in unseren Augen, dreckige Flaschen. Am Nachbartisch
sehen wir ein Kind, das sich zwei Löffel aus der einen Flasche über
das Essen schüttet. Also nehmen wir einen -- und speien Feuer. Doch nach
20 Minuten überwiegt die positive Wirkung des Essens. Das scharfe räumt
den Magen auf, bei uns trinkt man Schnaps, und später fängt man an
zu schwitzen was das Klima erträglicher macht.
Die andere Flasche enthält Trinkwasser, zumindest in den Augen der Ägypter |
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