Luxor |
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Luxor, voller Begierde stürzen wir uns auf diesen Ort, ist er doch ein Hauptziel jeder Ägyptenreise, um von hier aus das Tal der Könige zu erobern. Am Bahnhof angekommen, flüchten wir vor den "Schlepper, Nepper, Bauernfänger," in eine Kutsche und kommen damit vom Regen in die Traufe. Da wir bereits telefonisch Zimmer reserviert haben, fahren wir direkt zum Hotel. Dort angekommen finden wir das Hotel ganz nett, das Hotel uns aber nicht. Niemand kann sich an eine Reservierung erinnern und selbstverständlich ist auch kein Zimmer mehr frei. Die Frage der Ägypter nach unserem Gesprächspartner hat sie vermutlich innerlich vor Lachen platzen lassen. Wer kann sich auch schon an arabische Namen erinnern, wenn man froh ist Ihr Englisch zu verstehen. Vielleicht hätte eine vorherige Säuberung unserer Astrallleiber zu einem Zimmer verholfen. Na ja, es gibt ja noch andere Hotels in Luxor.
Wie so oft, kann man sich auch hier mal wieder kräftig amüsieren. Gegen
eine saftige Gebühr bekommt man eine Fotogrofiererlaubnis für ein Grab, zur
Schutz der Gemälde herscht Blitzverbot und überwachen tut das ganze ein rauchender
Wärter Nachdem wir unter der Erde genug gesehen hatten, machten wir uns auf den Rückweg,
nicht ohne am Tempel der Hatschepsut Station zu machen. Nach dieser anstrengenden, aber lohnenden Tour fahren wir zurück zur Fähre um wieder nach Luxor überzusetzen.
So auch in diesem Fall. Nachdem man sich für diese Führung bedankt hat
und ein Bakschisch gegeben hat, beginnt der psychologische Teil der Führung. (Unbestätigten Gerüchten zufolge muß ein Fremdenführer in Ägypten ein abgeschlossenes Psychologiestudium nachweisen.) Nach diesen zwei Höhepunkten hielt uns in Luxor nicht mehr viel. Wir besichtigten noch den Tempel von Luxor und dann suchen wir uns ein Sammeltaxi
Richtung Assuan. Nach einigen rumirren finden wir auch den Sammeltaxistand. Jetzt hieß
es warten. Das obligatorische Peugeottaxi war noch nicht voll, und es wollte einfach
niemand kommen und den letzten Platz nehmen. |