Sakkara und Gizeh |
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Heute machen wir einen Tagesausflug nach Memphis, Sakkara und Gizeh. Die Besichtigung von Memphis ist wohl absolute Geschmacksache. Für die einen ist die Alabasterspinxs das absolute nonplusultra, den anderen kann die zweite große Ramsesstatue nur ein müdes Lächeln entlocken. Ich bin einer von den dritten, mich reizen beide Dinge nicht. In einem Gebäude liegt der Zwilling zu der am Hauptbahnhof stehenden Ramsesstatue leicht defekt auf dem Rücken. Durch die unmittelbare Nähe, sieht man erst die Größe dieser Figur und kann erahnen welch eine Kunstfertigkeit diese Zeitepoche doch hervorgebracht hat. In Sakkara sind wir nun der ersten Pyramide begegnet. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen, um nicht nur die Pyramide zu betrachten. In der Nähe liegen noch die Persergräber, Pyramide des Unas (leider inzwischen gesperrt, Erdbeben!) und vor allem die Mastabe des Idut. In der Mastaba sind die (angeblich) schönsten Flachreliefs des alten Reiches. Nachdem wir uns an Sakkara satt gesehen haben, fahren wir weiter Richtung Gizeh. Plötzlich tauchte die Pyramidengruppe durch die Palmen auf. Nach dem parken, gehen wir ersteinmal direkt zu den Pyramiden. Sie beeindrucken viele Menschen aufs tiefste, man kommt sich in unmittelbarer Nähe auch sehr klein vor. Jedoch sollte man sich fragen, ob die Bedeutung die wir heute den Pyramiden geben gerechtfertigt ist. Viele Menschen gehen nur einmal in eine Pyramide, für mich ist es wie eine Sucht. Beschreiben läßt es sich nicht leicht. Heiße stickige Luft, und ein leichter Duft nach Salpeter schreckken schon ab, aber vielleicht ist es ein wenig Abenteuerlust. Die Sphinx habe ich bisher immer nur eingerüstet gesehen , so daß ich
hier auf ein Foto verzichte. |
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