Felukenfahrt |
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Am nächsten Morgen stehen wir um 7:30 Uhr auf und besteigen nach dem Frühstück eine Felucke die nun für die nächsten 24 Stunden unser heim ist. Zwei Stunden später sind wir noch nicht sehr weit gekommen. Der
Wind kommt uns entgegen und wir müssen kreuzen. Das Ufer ist bis zum Wasser grün
und man sieht Dromedare, Wasserbüffel, Ziegen und Kühe am Wasser grasen.
Mittags legen wir an einer Insel an und die Schiffsjungs machen was zu essen. Danach
segeln wir weiter und legen dann Nachmittags an unserem Nachtliegeplatz an. Unter anderem dieses nette ägyptische Kartenspiel. Jeder Mitspieler bekommt 4 Karten, zusätzlich werden noch 4 Karten
offen aufgelegt. Der erste Spieler betrachtet nun seine Karten. Hat er eine Karte,
z.B. eine 8, und es liegt auch eine 8 offen aus, so kann er diese beiden Karten nehmen
und vor sich verdeckt ablegen. Er kann jedoch auch eine 3 und eine 5 vom Tisch nehmen.
Liegen sowohl eine 8 als auch eine 3 und eine 5, so kann er alle 3 Karten nehmen. Sonderregeln: Mit einem Buben kann man alle Karten nehmen und zu seinem Stapel legen.
Ist die letzte Karte ausgespielt, werden die Karten gezählt. Derjenige mit den meisten Karten bekommt 30 Punkte. Jede offen abgelegte Karte gibt 10 Punkte. Um 21:00Uhr werden die letzten Kerzen gelöscht, wir verkriechen uns in unsere Schlafsäcke und unser Schiff versinkt in Dunkelheit. |
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Am nächsten Morgen wache ich vom rudern auf. Die Felluke befindet
sich bereits auf dem Nil und der Käpten sucht nach einem kleinem Windhauch für
die Segel. Dies ist weder für die Einheimischen noch für Touristen toll. Man weis nie, worin oder worauf man grade steht. Auf den Weiteren Weg müssen die zwei Gehilfen wegen Flaute rudern
und so erreichen wir Kom Ombo. |
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